Reise ohne Risiko

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 34/03 vom 20.08.2003

FILM Die eigentliche Überraschung in Peter Sehrs Romanverfilmung "Love the Hard Way" sind die Schauspieler. Love the Hard Way" erzählt die Geschichte von zwei kleinen Gaunern aus New York. Jack und Charlie haben sich darauf spezialisiert, ausländische Geschäftsleute auszunehmen, die sich im Hotel mit ein paar Mädchen amüsieren wollen. Bevor es richtig zur Sache geht, stürmen die beiden als Cops verkleidet auf Razzia ins Zimmer, drücken ein Auge zu und sehen gegen Barzahlung von einer Anzeige ab. - "Meine Studienfächer sind Zuhälterei und Erpressung", erklärt Jack nicht ohne Stolz, als er Claire zum ersten Mal begegnet. Sie studiert Biologie, und die Liebesgeschichte des Films beginnt.

  Man kann sich ausmalen, was passiert: Jack und Claire verbringen eine Nacht miteinander; dann gibt Jack ihr den Weisel, macht weiter wie gehabt, und Claire steigt ins Geschäft ein, um es ihm heimzuzahlen. Aber ganz so einfach, ganz so blöde, wie es klingt, will der Film ja doch nicht sein.


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