Unter-21-Meisterschaft

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 34/03 vom 20.08.2003

LITERATUR Das lang erwartete zweite Buch von "Crazy"-Autor Benjamin Lebert ist da: eine sympathische Enttäuschung. 

Hallo Leute. Ich heiße Benjamin Lebert, bin sechzehn Jahre alt, und ich bin ein Krüppel. Nur damit ihr es wisst. Ich dachte, es wäre von beiderseitigem Interesse." Mit diesen Worten stellte sich Benjamin Lebert seinen neuen Mitschülern in einem bayerischen Internat und später auch den Lesern seines autobiografischen Debütromans "Crazy" vor.

  Das 1999 erschienene Buch, in dem er von seinem halben Jahr im Internat erzählt, war eine Sensation: Allein die deutsche Ausgabe erreichte bisher eine Auflage von einer Million; "Crazy" wurde in 33 Sprachen übersetzt, auch die hervorragende Verfilmung (Regie: Hans-Christian Schmid) war erfolgreich. Mit einem satten Vorschuss (angeblich zwei Millionen Mark) auf dem Konto übersiedelte der mit einer halbseitigen Lähmung und einer Lernschwäche gehandicapte Autor nach Berlin und machte sich an die undankbare Aufgabe, der von


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