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Serviten

Stadtleben | aus FALTER 34/03 vom 20.08.2003

Das Servitenviertel hat in den letzten Jahren ganz schwer zugelegt, das ist nicht unbedingt ein Geheimnis, aber Dinge, die stimmen, sagt man halt gerne immer wieder. Auch nett, was sich hier an neuen Lokalen tat. Folgendes nämlich:

Bordeaux, 9., Serviteng. 2, Tel. 315 63 63, Mo-Fr 12-14, Mo-Sa 18-1 Uhr.

Eins der schönsten Lokale im Viertel, cooles Design, tolles Essen, das der Gestaltung entspricht: Jungkoch-Popstar Aurelio Nitsche sorgt für Kokosrisotto und sonstige Überraschungen.

La Pasteria, 9., Serviteng. 10, Tel. 310 27 36, Mo-Sa 10-23 Uhr.

Früher Nudelfabrik, die übersiedelte dann und machte dem hübschesten Mini-Edelitaliener der Stadt Platz. Tolle Auswahl an Alimentari, Essen großartig, Service oftmals ziemlich arrogant.

S-Bar, 9., Porzellang. 13, Tel. 319 17 17, So-Fr 10-2, Sa 17-2 Uhr.

Hat zwar gerade Sommerpause, wenn wieder offen, ist es aber ein hübsch gelungener Ableger des Naschmarkt Deli mit ähnlichem, etwas raffinierterem Programm. Interessante Tagesangebote (Fondue!).

Ruben's Brasserie, 9., Fürsteng. 1, Tel. 319 23 96, Mi-So 11-24 Uhr.

Der erste, volksnahere Streich der Liechtenstein-Combo: Designergasthaus mit niederschmetternd gutem Garten, moderner Gasthausküche, Single-Salzburger-Nockerln, hausgeräuchertem Fisch und Sonntagsbraten.

WEIN Die Zeiten, da der Barbera noch als "piemontesische Schlampe" diffamiert wurde, sind spätestens seit dem Erfolg von Giacomo Bolognas Bricco-Weinen passé. Umso schöner, wenn einem heute noch ein altmodischer, klassischer Barbera wie der Monchiero 2000 begegnet: schwarze Weichsel und ein Hauch Eukalyptus (der Alk, 14,5%!!!) in der Nase, Marachino am Gaumen, zu geschmortem Lamm oder Kalb super.

Preis: f 10,-, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Vinothek St. Stephan, 1., Stephanspl. 6.


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