TIER DER WOCHE

Fast vorbei

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 34/03 vom 20.08.2003

Langsam macht sich Wehmut über einen zu Ende gehenden Sommer breit. Gute Zeit, Bilanz zu ziehen über diesen tierischen Abschnitt im Jahr. Denn in den nasskalten Wintermonaten erreichen unsereinen nur mehr Anfragen zu den mäßig interessanten Mehlmotten und wenigen anderen in der warmen Stube dahindümpelnden Kerbtieren. Aber jetzt, das pralle Leben voll unbekannter animalischer Gefahren, die einem zum täglichen Kampf ums Überleben nötigen. Gerne wird dies durch eine Liaison des Wortes "Killer" mit fast sämtlichen anderen Namen von Tierarten zum Ausdruck gebracht. Begegnet man beispielsweise einem kleinen pelzigen Gesellen, der zur Begrüßung, hmm, dentalen Kontakt mit den ihm hingestreckten Extremitäten aufnimmt, dann verbucht der kommune Städter diese Tier-Mensch-Begegnung als Angriff der Killermarder. So wurde unlängst die kleine Zehe des p.t. Kollegen N. von einem Steinmarder (Martes foina) gezwickt. Sein restlicher, noch funktionsfähiger Körper beschwerte sich bei mir sowohl


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