Die Sonntagsreise

Extra | aus FALTER 34/03 vom 20.08.2003

Viele Wienerinnen und Wiener glauben an das Sonntagsgebot: Am Tag des Herrn sei in Wien nichts los. Daher stauen die Gläubigen jeden Freitag aus der Stadt ins umliegende Schlapfenland und kehren am Sonntagabend im Stau wieder zurück, um unterwegs den Wochenanfang zu verfluchen. Man muss ja nicht gleich seinen Glauben verleugnen, aber vielleicht sollte man doch einmal ausprobieren, wie fein Wien am Wochenende sein kann - und vor allem wie erholsam.

Frühstück mit Bedienung Natürlich will man am Sonntag ein ebenso opulentes wie eben nicht von einem selbst aufgetischtes Frühstück. Ein aufgebackenes Semmerl und ein Häferlkaffee in einem zu sieben Sechsteln leeren Kaffeehaus muss es aber auch nicht sein. Daher beginnen wir den Tag um zehn Uhr an einem Frühstücksbuffet von eindrucksvoller Länge und aufregender Fülle für jede Sorte Carnivore oder Vegetarier im "Lohengrin" in der Zollergasse. Gleich nebenan, im "Europa", steht schon um neun Uhr ein Buffet bereit. Hier speist man im Lauf


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