Liebe leserin, lieber leser!


KLAUS NÜCHTERN
Vorwort | aus FALTER 35/03 vom 27.08.2003

Aus dem Urlaub zurückzukehren ist vielleicht nicht lustiger, mit Sicherheit aber einfacher, als auf Urlaub zu gehen. Geht man, bleiben einem eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder alles liegen und stehen zu lassen, oder aber all das zu regeln, was man vor dem Urlaub, in dem man sich "eigentlich" längst befindet, nicht mehr erledigen konnte. In beiden Fällen darf man damit rechnen, den Kolleginnen und Kollegen gehörig auf die Nerven zu gehen. Kommt man aus dem Urlaub zurück, weiß man sofort, was man zu tun hat: zwei Tonnen Post öffnen und die knappen Instruktionen befolgen, die Armin Thurnher per E-Mail hinterlassen hat. Freundlicherweise hat er auch noch einen Leitartikel (Seite 7) hinterlassen und bereits am Wochenende in sämtliche Mailboxen eingespeist. Wie das Paar im Wetterhäuschen funktionieren wir in perfekter Synchronizität: Ist der eine im, ist der andere aus dem Häuschen und vice versa. In beiden der Fälle hat man als Stellvertreter die Gewissheit, vom Chefredakteur

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