Unser Regierungsfunk

ARMIN THURNHER | Vorwort | aus FALTER 35/03 vom 27.08.2003

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT  Was wurde aus dem ORF? Über Gesinnung, Urteilskraft und Werner Mück. Werner Mück und ich verstehen einander nicht mehr. "Wenn Gesinnung über Fakten und Urteilskraft triumphiert, dann wird man das wohl nicht Journalismus nennen können", schreibt mir der Chefredakteur des ORF in Erwiderung auf meinen letzte Woche erschienenen Kommentar (siehe nebenstehende Leserbriefseite). Nicht zum ersten Mal hatte ich dem ORF vorgeworfen, seine öffentlich-rechtliche Funktion zu missachten und sich als Erfüllungsgehilfe der Regierung zu betätigen. Weil ich das behaupte, wirft ORF-Chefredakteur Mück mir vor, ich griffe "tief in die Lade pauschaler Diffamierung" und scheute auch nicht davor zurück, meine "albträumerischen Fiktionen zur Realität zu erklären, um sie flugs zu verdammen". Mit anderen Worten, ich erfände das, worüber ich mich ärgere. "Sie behaupten u.a. tatsachenwidrig, ich hätte als TV-Chefredakteur in einem Bericht über einen deutschen Maler, der

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