Das Boot ist leer ...


NINA HORACZEK
Vorwort | aus FALTER 35/03 vom 27.08.2003

ASYL

... und dennoch herrscht Panik in der Asylpolitik. Warum nur?

7383 Asylwerber wurden mit Stichtag 18. August vom Innenministerium in Österreich untergebracht und mit Essen versorgt. Die restlichen 30.848 Asylwerber, die zum Teil seit Jahren auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten, werden von karitativen Organisationen versorgt. Oder sie schlafen auf der Straße.

Auf eintausend Österreicher kommt also nicht einmal ein ganzer Flüchtling, für den sich der Staat verantwortlich fühlt und der von der Gemeinschaft erhalten werden muss. Schlimm genug, dass Österreich nicht bereit ist, alle Asylwerber zu versorgen. Aber es sollte doch möglich sein, zumindest jene, für die sich der Staat doch zuständig fühlt, halbwegs menschenwürdig zu behandeln.

Ist es aber nicht. Soeben hat das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR kritisiert, dass sich Österreich bei der Betreuung von Flüchtlingen mit Griechenland den letzten Platz innerhalb der EU teilt. Wer einen Platz in einem Lager wie Traiskirchen

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