SCHWARZ-BLAUER AUSVERKAUF

Nie mehr Staat, nur privat

Politik | aus FALTER 35/03 vom 27.08.2003

Ich bin für den totalen Rückzug des Staates", sagt der blaue Papierindustrielle Thomas Prinzhorn. Sein Wort ist der Regierung Programm. Deshalb soll sich die ÖIAG, die Beteiligungsgesellschaft der Republik, bis 2006 selbst auflösen. Das heißt: Der Staat will sämtliche seiner Anteile an Unternehmen verkaufen.

Was schon verklopft wurde

Im November 2000 schluckt Konkurrent Bawag die Postsparkasse (P.S.K.) für 17,8 Milliarden Schilling.

  Die Euro Capital Partners kauft die Staatsdruckerei für vierzig Millionen Schilling.

  Von der Telekom Austria gehen 22,4 Prozent an die Börse, 4,8 Prozent bekommt die Telecom Italia. Erlös für die ÖIAG: 13,8 Milliarden Schilling.

  Die ÖIAG stößt insgesamt für 0,9 Milliarden Schilling 8,46 Prozent ihrer Anteile an der Flughafen AG ab. Im März 2001 veräußert die Staatsholding ihre restlichen 8,92 Prozent des Flughafens an nationale und internationale Investoren - vermutlich zu einem ähnlichen Preis wie das Paket im November.

  Der britisch-irische


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