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Wiener Welt

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 35/03 vom 27.08.2003

Die Sache mit der Weltmusik brummt gewaltig, und so debütiert derzeit auch hierzulande ein einschlägiges Ensemble ums andere. Sechs in Wien lebende Musiker mit jüdischen, ungarisch-kroatischen, bulgarischen, griechischen, türkischen und russischen Wurzeln etwa haben sich vor zwei Jahren um Sängerin Amanda Rotter zu Mandys Mischpoche zusammengetan und nun mit "Ringelspiel" ihre erste CD veröffentlicht (Groove Records/mandysmischpoche.com).

Neben einigen Eigenkompositionen sind darauf vor allem traditionelle Lieder zu hören, die zwar aus jeweils einem dieser Kulturkreise stammen, aber doch auch um Elemente der anderen erweitert wurden. Zusammen ergibt das so etwas wie eine Wiener Weltmusik und zeigt, dass die sechs Musiker auf ihren Instrumenten (Stimme, Gitarre, Akkordeon, Kontrabass, Tambura Samica, Perkussion, Violine) einiges draufhaben. Und auch wenn die CD noch ein bisschen sehr brav daherkommt, wird doch deutlich, dass Mandys Mischpoche live wohl ziemlich viel Spaß macht.

Lange


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