Bewegung + Licht = Film

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 35/03 vom 27.08.2003

FILM "Maths in Motion", eine Retrospektive zur aktuellen Künstlerhaus-Ausstellung, geht der Wechselbeziehung zwischen Film und Mathematik nach. Pan Sonic hießen früher Panasonic. Nach einem Rechtsstreit mit dem japanischen Elektronikkonzern verkürzten die beiden Musiker aus dem finnischen Turku 1997 ihren Namen um einen Buchstaben und begannen, verstärkt mit Künstlern zusammenzuarbeiten. So mit Mika Taanila, einem Dokumentaristen, dessen "Fysikaalinen Rengas" ("The Physical Ring", 2002) wahrscheinlich der mysteriöseste Fünfminutenfilm der jüngeren Filmgeschichte ist. In der Mitte des Bildes, dem ein Blatt weißen Papiers als Hintergrund dient, liegt etwas, das wie ein kaputter Reisewecker mit nur einem "Zeiger" aussieht, der in konstantem Tempo um die eigene Achse rotiert; rund um dieses Gerät ist eine Art filigraner Drahtkreis aufgespannt, dessen Form sich rhythmisch wabernd verändert. Wozu dieses physikalische Experiment, das in den Vierzigern auf Film gebannt wurde, gedient


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