In Küzre

Kultur | aus FALTER 35/03 vom 27.08.2003

Viennale 2003 Noch wenige Wochen, und sie werden allüberall sein: tintenblaue Stierschädel mit leeren Augenhöhlen, das neue, vielleicht nicht ganz so geglückte Plakatmotiv der Viennale. Kalauer Marke "Ochs vorm Kino" und "stierer Blick" sind aufgelegt - macht aber nix, solange das Tier für ein vielseitiges Programm steht, wie es Hans Hurch, Direktor des Filmfestivals, in einer Vorab-Pressekonferenz präsentierte. Neben den Gustostückerln des Festivaljahres - Lars von Triers "Dogville" etwa, Gus van Sants "Elephant" und, wenn es vom Verleih aus klappt, auch Michael Hanekes "Wolfszeit" - sind zwischen 17. und 29. Oktober vor allem spannende Sonderreihen programmiert. Die heurigen Tributes sind dem amerikanischen Dokumentaristen Emile de Antonio, dem Schauspieler und Regisseur Warren Beatty sowie dem Münchner Plattenlabel ECM, dessen Soundtracks Kultstatus genießen, gewidmet. Ein Special gibt einen Überblick über das Werk des multitalentierten Sonderlings Vincent Gallo. Und die Retrospektive


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