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Stadtleben | aus FALTER 35/03 vom 27.08.2003

Man muss jetzt persönlich nicht unbedingt ein leidenschaftlicher Anhänger der veganen Lehre sein, um feststellen zu können, dass das Bedürfnis nach völlig tierfreier Ernährung wächst. Hier gibt es sie:

Gesundes, 2., Lilienbrunng. 3, Tel. 219 53 22, Mo-Fr 9-18 Uhr.

Das hübscheste vegane Restaurant der Stadt und irgendwie wohl auch das beste. Es wird zwar nicht nur vegan, sondern auch makrobiotisch gekocht, außerdem herrscht Rauch- und Alkoholverbot, ist aber trotzdem super.

Marabunta, 7., Neustiftg. 139, Tel. 990 35 54, Mi-Mo 17-1 Uhr.

Schräges Gastronomie-Experiment dreier junger Vegangastronomen, die aber "was Ordentliches" sehr schätzen: Bohnensuppe, Strudel und ziemlich riesengroße Sandwiches, die gar nicht mal so übel sind.

St. Josef essen & trinken, 7., Mondscheing. 10, Tel. 526 68 18, Mo-Fr 9-18.30, Sa 8-17 Uhr.

Seit eineinhalb Jahren nun mit offiziellem Restaurant ausgestattet: Tolle Salate, Snacks, das Mittagsgericht hat ein klein wenig an Charme eingebüßt, ist aber immer noch okay.

Nice Rice, 6., Mariahilfer Str. 45, Tel. 586 28 39, Mo-Sa 9-24 Uhr.

Winzig kleines, persisches Restaurant in der Raimundhof-Passage. Auch einen kleinen Garten gibts, Reis, Gemüse und hausgemachte Falafel sind das hauptsächliche Thema.

WEIN Weißwein auf der Höhe von Tunesien? Jawohl, und das nicht zu knapp: Sizilien war bis vor nicht allzu langer Zeit zu neunzig Prozent mit Weißweinreben bestockt, Cataratto, Grillo, Grecanico und Inzolia und noch viele andere Sorten. Der reinsortige Inzolia Corbellò 2002 von Baglio Curatolo aus Marsala duftet nach Dosenpfirsich, volle, üppige Frucht am Gaumen, geschmeidig und verführerisch, erinnert an Viognier.

Preis: E 6,99, Bewertung: 3/5 (gut), bei Wein & Co.


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