Let's talk about kids, baby!

Politik | NINA HORACZEK, EVA WEISSENBERGER, NINA WEISSENSTEINER  | aus FALTER 36/03 vom 03.09.2003

GENERATIONENVERTRAG. Warum zeugt die Jugend von heute so wenig Kinder? Weil sie lieber auf Partys tanzt? Weil sie zu perfektionistisch und karrieregeil ist? Oder einfach, weil es zu wenig Kinderkrippen gibt?

Ministerin Gehrer mit ihrer instabilen Regierung hindert mich daran, Kinder zu planen", scherzt Eva Glawischnig, 34 Jahre alt, kinderlos und stellvertretende Parteichefin der Grünen: "Ich weiß ja nicht, wann der nächste Wahlkampf losgeht." Und im Ernst: "Als ich 1999 in den Nationalrat einzog, gab es im grünen Klub fünf Männer, die Kinder hatten, und zwei ohne. Bei den Frauen war das Verhältnis genau umgekehrt. Das sagt doch schon viel über die Verhältnisse in Österreich aus."

Zu Beginn der Siebzigerjahre ist den Österreichern der Spaß am Kinderkriegen vergangen. Statistisch gesehen bekommt jede Frau heute nur mehr 1,31 Kinder. 2,08 wären notwendig, damit die Österreicher nicht langsam aussterben. Dieser Wert wurde zuletzt 1971 erreicht. Wie kommt das? Der Falter fragte


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