"Fragen Sie meinen Sohn"

GERALD JOHN und NINA WEISSENSTEINER | Politik | aus FALTER 36/03 vom 03.09.2003

ÖVP. Vizeobfrau und Bildungsministerin Elisabeth Gehrer über die reproduktionsunwillige Fun-Gesellschaft, lärmende Kinder in Freibädern, die konstante Persönlichkeit Herbert Haupts und die ORF-Karriere ihres Sohnes. 

.Seit vergangener Woche gilt Elisabeth Gehrer als Partyschreck schlechthin. Erst hackte die Bildungsministerin in der Presse auf der vergnügungssüchtigen Jugend, die "von Party zu Party rauscht", herum, dann ätzte sie: "Bringt dir das später die höchste Befriedigung, dass du eine Ferienwohnung in Ibiza und ein Domizil in Lech hast?" Mit ihren Sprüchen verteidigt die 61-jährige die Pensionisten gegen die vielen "Neidhammel" (Gehrer), die den Alten einen Solidarbeitrag für die Pensionsreform abknöpfen wollen. Die ÖVP-Vizeobfrau hat ein anderes Rezept parat: Die Jungen sollten lieber dem Hedonismus abschwören und sich aufs Kinderkriegen besinnen. So schreibe es schließlich der Generationenvertrag vor.

Falter: Frau Minister, was, glauben Sie, tun junge Leute auf

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