Freibeuter after work

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 36/03 vom 03.09.2003

FILM. Die unterhaltsame Walt-Disney-Produktion "Pirates of the Caribbean" wirbt für das Modell eines wertkonservativen Freizeitpiraten. 

Spidermans Spinnennetz, das geschlitzte Z des Zorro, das X der X-Men: Jeder Superheld braucht sein Signet, und den Schurken geht es da nicht anders. Das unübertroffen beste, weil eindeutigste Superschurkensignet bleibt der Totenschädel auf gekreuzten Knochen. Und weil dieses zudem einen realen Background hat, ist es für Blockbusterproduzenten, gerade in Zeiten der Comicheldenschwemme, sicher attraktiv.

  "Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl" (deutscher Titel: "Fluch der Karibik"), ein Walt Disney Picture, produziert von Jerry Bruckheimer und inszeniert von Gore Verbinski ("The Mexican", "The Ring"), bemüht sich nun - als Pionier seines Genres -, das klassische Logo auch visuell umzusetzen: Mittelpunkt des Neo-Piratenfilms ist eine Horde Freibeuter, die seit einem frevelhaften Raubzug untot über die Meere segelt. Allein im Mondlicht


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