KUNST KURZ

Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 36/03 vom 03.09.2003

Bei der Münchner Ausstellung "Dream City" lösten Plamen Dejanov und Svetlana Heger 1999 hitzige Debatten aus, als sie in der von Siemens finanzierten Schau ihren Platz als Werbefläche an BMW vermieteten. Auch in zahlreichen Folgeprojekten mit dem Autokonzern gelang es dem Künstlerpaar durch "Kunstverzicht" die prekäre Frage nach den Bedingungen von Sponsoring aufzuwerfen. Seit einiger Zeit arbeiten Dejanov und Heger getrennt, bisher blieben jedoch beide den Themen Verflechtung von Wirtschaft und Kunst, Corporate Design und Markenstrategien treu. Letzte Woche fand bei der Eröffnung von Hegers Ausstellung "LIVE" (bis 31.10.) im A9-forum transeuropa (MQ) ein Fotoshooting statt, das die 1968 geborene Künstlerin in Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Textilfirma Wolford realisierte. Dabei handelt es sich um eine weitere Etappe ihres Projekts "Playtime", bei dem Heger schon für Hermes, Adidas und andere Modemarken als Model posierte. Auf den ausgestellten Fotos ist sie mit Perücke à


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