Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 36/03 vom 03.09.2003

Sex: Low Job (3)

Der auch sonst lehrreichen Fernsehserie "Die Sopranos" verdanke ich die Einsicht, dass der Low Job unter italo-amerikanischen Mafiosi als ehrenrührig gilt: Nachdem die Geliebte des greisen Paten "Junior" ihren Freundinnen beim Friseur von dessen sagenhaften Fähigkeiten beim Oralsex vorgeschwärmt hat, ist ihm das Gespött seiner Kollegen so peinlich, dass er die Liaison sofort beendet. Gibt es wirklich Männer, die den Low Job ablehnen? Ein befremdlicher Gedanke. Wenn Lecken unmännlich sein soll, dann müsste es Kochen auch sein. Okay: Nicht alle Männer sind begabte Köche. Aber jeder von uns wäre gern ein "naked chef". Also: Eat it! W. K.

Fussball: Kalinka

Der FC Chelsea wird seit kurzem von einem schwerreichen Russen namens Roman Abramovich regiert, der dem Londoner Traditionsklub in der Transferzeit fast täglich einen Superstar gekauft hat. Ein Stronach in anderen Dimensionen. Wie eine Augenzeugin des letzten Chelsea-Heimspiels berichtet, hat der Mehrheitseigentümer auch Sinn für theatralische Auftritte: Wenn Abramovich seine Loge betritt, dröhnt "Kalinka" aus den Stadionlautsprechern. Ein Effekt, der auch im Horr-Stadion gut ankommen würde; die Frage ist nur, welches Lied am besten zum Austrokanadier Stronach passt. Vorschlag: der "Lumberjack Song" von Monty Python. W. K.


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