Mars macht mobil

Stadtleben | WOLFGANG PATERNO | aus FALTER 36/03 vom 03.09.2003

ASTRONOMIE. Der Mars ist der Erde so nah wie seit 58.620 Jahren nicht mehr. Eine gelinde Rote-Planet-Hysterie ist ausgebrochen - auch in Wien. 

Günther Wuchterls Welt ist eine aus Mars, Jupiter, Sonne, Mond. Vogelgesang und Lichtverschmutzung, Gletscherschrumpfen und Segelwetter gehören auch dazu. Wuchterl, 1962 als Kind der Mondlandung geboren, ist Vorstand des Vereins Kuffner Sternwarte. Spezialgebiet: Astrophysik, und seit neuestem an der eher komplizierten Forschungsfrage "Wie entstehen stellare Kernreaktionen in explosiven astrophysikalischen Szenarien unter Beteiligung von instabilen, radioaktiven Kernen?" dran. Obendrein ist er ein Mann der vielen Interessen: Er ist angetan vom Vogelruf, er beobachtet das Schmelzen der Gletscher, er sammelt und erforscht historische Teleskope, Segeln ist seine Leidenschaft. Gern beobachtet er auch, kilometerweit von jeder Zivilisation entfernt, den schwarzen Nachthimmel, seinen Kant im Kopf: "Das ist eine seelenerhebende Empfindung, das Erhabene",


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