Zwei Jahre danach

HEINZ GÄRTNER | Vorwort | aus FALTER 37/03 vom 10.09.2003

KOMMENTAR. Nach dem 11. September 2001 gelobte George Bush die Welt sicherer zu machen. Was haben die USA erreicht? 

Die Serie von Attentaten im Irak und Israel lässt das Gegenteil vermuten: Die Hoffnung der Administration Bush, dass ein Regimewechsel im Irak Demokratie, Stabilität und bald Wohlstand bringen werde, wird sich auf absehbare Zeit wohl nicht erfüllen. Genauso wenig war der Optimismus, dass die Beseitigung Saddam Husseins den israelisch-palästinensischen Friedensprozess voranbringen werde, berechtigt.

  Es hat vielmehr den Anschein, als würde sich die Verbindung von amerikafeindlichen Saddam-Getreuen und radikalen Islamisten, die die Bush-Administration vor dem Krieg übertrieben dargestellt hatte, nach dem Krieg Wirklichkeit werden. Nun wäre es aber ungerecht, ja falsch, anzunehmen, dass es ohne die amerikanische Intervention im Irak keinen Terror gäbe. Das hieße, dem Opfer die Schuld dafür zu geben, dass es Ziel der Anschläge ist - und die USA, ja selbst amerikanische

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