"Ich will ins Heim"

JULIA ORTNER und EVA WEISSENBERGER | Politik | aus FALTER 38/03 vom 17.09.2003

PFLEGESKANDAL. SPÖ-Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann über ihre Verantwortung für Lainz, ihr schwieriges Amt, Götter in Weiß und unfolgsame Beamte. 

Sie sitzt mit angezogenen Schultern da und wartet schweigend, was ihr jetzt wieder passiert", erzählen sogar rote Rathauskollegen über die renommierte Ärztin Elisabeth Pittermann, seit Bürgermeister Michael Häupl sie 2001 ins undankbare Gesundheitsressort geholt hat. Dafür würden andere Kollegen für sie sprechen - ihr Vorgänger Sepp Rieder gilt intern weiterhin als Macher im Gesundheitsressort.

Sogar zu Interviews holt sich Pittermann nun schon Rückendeckung. Den Falter empfing die karenzierte Primaria des Hanusch-Krankenhaus, etwas erschöpft von dem Wirbel um die Affäre im Pflegeheim Lainz, mit einem zweiten Arzt, "meinem lieben Studienfreund, dem Ernst Berger", an ihrer Seite und bot mehrmals an: "Sie können ja auch den Ernsti fragen." Dann gesellten sie noch Peter Hacker, Chef des Fonds Soziales Wien, und ein weiterer

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