Doppelt gemoppelt

EVA WEISSENBERGER | Politik | aus FALTER 38/03 vom 17.09.2003

RATHAUS. Der Chefpsychiater von Wien, Stephan Rudas, bekam bereits über 800.000 Euro Pension ausbezahlt - darf aber weiterarbeiten, solange er will. 

Postenschacher, Privilegien und Geldverschwendung", schimpft der oppositionelle Klubobmann. Oder: "Sodom und Gomorrha!" Und, dass die politisch Verantwortlichen nun nicht einmal eingestehen wollten, dass sie ÖIAG-Vorstandssprecher Peter Michaelis und seinen Kollegen viel zu fette Verträge und damit zu viel Steuergeld nachgeschmissen haben, zeige vor allem eines: "Die Arroganz der Macht."

So schimpft Josef Cap, SPÖ-Klubchef im Parlament, über den schwarz-blauen Finanzminister Karl-Heinz Grasser und die Verträge der Manager staatsnaher Betriebe. Ob er solche Dinge auch seinen Freunden im Rathaus ausrichtet?

  Denn auch im Umfeld des roten Wien steigt manch leitendes Personal mehr als gut aus. Was bisher nur ein Verdacht der grünen Gemeinderätin Sigrid Pilz war (siehe Falter 30/03), kann sie nun beweisen: Der Chefpsychiater von Wien,

  558 Wörter       3 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige