Schöner Wohnen

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 38/03 vom 17.09.2003

PRIVILEGIEN. 143 Quadratmeter Altbau im Diplomatenviertel? Das gibts um 124 Euro Miete. Oder um 90.000 Euro im Eigentum. Wie Wolfgang Schüssels ehemalige Kabinettschefin von der Privatisierung der Bundeswohnungen profitierte. 

Ein Gutachter wusste über das Haus im Wiener Diplomatenviertel nur das Beste zu berichten: Die Liegenschaft Ungargasse/Neulinggasse "liegt relativ nahe der Wiener Innenstadt", die "sehr schön gegliederten und strukturierten Fassaden im Stil der Gründerzeit sind noch mit allen Zierteilen erhalten." Ende der Neunziger wurde das Haus rundum saniert und befinde sich daher in "einwandfreiem Zustand".

  Das Haus gehörte dem Staat. Die Wohnungen darin wurden Stück für Stück abverkauft. So will es die Regierung. Mehr privat, weniger Staat. Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) verkauft eben nicht nur aufgelassene Gerichtsgebäude, sondern auch tausende staatliche Wohnungen. Da griff die ÖVP-Nationalratsabgeordnete Ulrike Baumgartner-Gabitzer zu und erhielt von


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