WIENZEUG

Politik | aus FALTER 38/03 vom 17.09.2003

Schimanek ehrt NS-Major

Ende Mai aberkannte die Gemeinde Wien dem NS-Luftwaffenmajor Walter Nowotny sein Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof. Nicht alle finden das ehrenhaft. Nun will Niederösterreichs Ex-FPÖ-Landeschef Hans Jörg Schimanek dem gebürtigen Gmündner Nowotny in seiner Heimatstadt den ewigen Frieden wiedergeben, und zwar mit einer Straße oder einem Platz, der nach dem hoch dekorierten NS-Major benannt werden soll. Gemeinsam mit einem anderen blauen Gemeinderat hat der FPÖ-Bezirksobmann einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat formuliert, in dem Nowotny als "tapferer und ritterlicher Soldat" bezeichnet wird. Mal sehen, was die Gmündner dazu sagen.

Neue Gedenktafel Zwischen 1938 und 1945 trafen sich in der Neustiftgasse 92 die Mitglieder der Freiheitsbewegung, einer überparteilichen, antifaschistischen Gruppierung, die gegen den Terror der Nazis und für ein freies Österreich kämpfte. Das Büro der Widerständler gehörte dem Wiener Josef Muzak, der im April 1945


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