Im Einfluss der Noxen

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 38/03 vom 17.09.2003

GERICHT. Was alles passieren kann, wenn Terrorfahnder ins Theater gehen und dort auf Drahdiwaberl-Chef Stefan Weber treffen. Protokoll einer Realsatire.

Das "Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung" ist eigentlich für "Ausländerextremismus, Spionageabwehr und Waffenhandel" zuständig. Für gewöhnlich treten die Agenten nur geheim in Erscheinung. Und zwar dort, wo sie Terroristen wähnen. Etwa im Theater. Am 27. Jänner dieses Jahres war es offenbar so weit. Verdeckt schlichen sie in den Rabenhof. "Es wurde auftragsgemäß die Theateraufführung zum Thema, Schurkenstaaten im Rabenhof', überwacht", meldeten die Fahner später an ihre Vorgesetzten. Vor der Garderobe erblickten sie den Drahdiwaberl-Chef Stefan Weber, der den Kara Ben Nemsi spielen sollte. Aus dem Polizeiakt: "Bei der Begehung der Theaterräumlichkeiten konnte vor der Künstlergarderobe der Angezeigte Mag. Stefan Weber, Frühpensionist, angetroffen werden, als dieser in einem so genannten Westernholster


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