NÜCHTERN BETRACHTET

Koberg kann jetzt türkisch kochen!

Kultur | aus FALTER 38/03 vom 17.09.2003

Der Sommer lacht, der Specht tuts auch, die Spree gibt einen aus. Und schon hab ich mir, na so was!, ein Stichwort geliefert. Weil ohnedies niemand was dagegen hat und es sowieso sein muss, wird weiter gelobt. Berlin, durch welches ja die Spree subtil sich schlängelt, ist nämlich nicht zuletzt dieses verschlagenen Flüsschens wegen ausgesprochen dufte. Sollte man einmal zufällig (oder auch gewollt: Wir hatten gewollt und waren dann beim dritten Versuch zufällig rechtzeitig da) um 16.25 Uhr bei der Schlossbrücke Charlottenburg sein, dann darf man keinesfalls zögern, eine Spreeschifffahrt zur Janowitzbrücke zu unternehmen. Es ginge auch um 11.45 Uhr, aber am Nachmittag ist das Licht natürlich schöner und kommt außerdem von hinten. Man geht dann an Deck, ordert ein Bier, blickt nach Back- und Steuerbord und lauscht den Ausführungen der kundigen Reiseleiterin. Interessant auch, dass entlang von Flüssen gerne Architektur hingestellt wird, die vielleicht nicht immer gelungen, auffallend


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