Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 38/03 vom 17.09.2003

Sex: Low Job (5)

Das Saubermann-Image, das der Low Job im Unterschied zum Blow Job genießt, hängt mit der weiblichen Anatomie zusammen. Weil Frauen durch bloße Penetration selten bis nie zum Orgasmus kommen, zählen alternative Stimulationen wie eben der Low Job zu den sexuellen Grundnahrungsmitteln, während der Blow Job - um im kulinarischen Bild zu bleiben - eher einem "Gruß aus der Küche" entspricht: eine kleine Leckerei "auf Haus", die nicht wirklich nötig wäre, aber doch gern genommen wird. So kommt es, dass Frauen den Low Job als Selbstverständlichkeit betrachten, während der Blow Job als "Extrawurst" gilt. Als könnten wir was dafür, dass wir keine Klitoris haben! W. K.

Fussball: Rapids Gulda

Wenn es um die geistigen Fähigkeiten der Fußballer geht, übertreiben Sportreporter gern maßlos. Hat ein Kicker Matura, wird er als Superhirn gefeiert; kann er mit einem Computer umgehen, gilt er gleich als Mathe-Genie. Jüngstes Beispiel: die Hysterie um Rapids Klavier spielenden Jungstar Andreas Ivanschitz. Glaubte man den Berichten, dann hatten die Hütteldorfer einen kleinen Gulda in ihren Reihen. Jetzt hat ein ORF-Bericht die Wahrheit ans Licht gebracht: Ivanschitz würde am Flügel von jedem begabten Volksschüler an die Wand gespielt. Zum Glück ist er am Ball viel besser - und darum gehts ja schließlich. W. K.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige