Neoliberale Monarchie

GERALD MATT | Vorwort | aus FALTER 39/03 vom 24.09.2003

KOMMENTAR. Warum in der Wiener Museumslandschaft das Immergleiche wiederkehrt und wie das zu verhindern ist. 

Seit Monaten köchelt in Österreich eine Museumsdebatte vor sich hin - mal auf kleiner Flamme, dann wieder auf größerer. Jüngste Eskalationsstufen: Die Albertina sagt nun schon die zweite Ausstellung ab; was als Indikator dafür gelten darf, dass bei der Berechnung von Kosten und Nutzen der Wiedereröffnung des Traditionshauses einiges durcheinander gekommen ist. Und rund um das stets problembeladene Künstlerhaus gibt es die x-te Wiederauflage eines Evergreens: Die Institution schreit "Alarm! Kein Geld!!" Und die möglichen Subventionsgeber - Stadt und Bund - zieren sich wie zickige Jungfern. Längere Nachdenkpausen garantiert!

  Es ist etwas faul in der Kulturnation Österreich. Doch die Kulturpolitik schläft oder steckt den Kopf in den Sand - so geschehen etwa beim peinlichen Verschwinden des teuersten Salzfässchens der Welt. Angesichts dieser Misere, gilt es endlich

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