Kampf dem Wuz


NINA HORACZEK
Politik | aus FALTER 39/03 vom 24.09.2003

ÖBB. Die Bundesbahnen sollen noch in diesem Jahr auf neue Schienen gestellt werden. Die Regierung spricht von längst fälligem Privilegienabbau. Die Gewerkschaft warnt vor Sozialkahlschlag, Schuldenfalle der ÖBB und weniger Sicherheit auf der Schiene. Zu Recht? 

Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka sagt: "Die ,Was kostet die Welt'-Politik ist vorbei." Finanzminister Karl-Heinz Grasser schimpft: "Die ÖBB ist ein Moloch." Verkehrsminister Hubert Gorbach mault: "Ein Viertel der Eisenbahner geht keiner sinnvollen Tätigkeit nach."

  Gut sieht die vom ÖVP-Verkehrsstaatssekretär vorgelegte Bilanz der heimischen Eisenbahn tatsächlich nicht aus. Mit 9,7 Milliarden Euro stand die Bahn im vergangenen Jahr in der Kreide. Heuer werden die Schulden sogar auf 10,7 Milliarden anwachsen. 500 Millionen Euro müssen jährlich an Zinsen gezahlt werden.

  Das soll sich nun ändern. Geht es nach dem Verkehrsministerium, sind die Zeiten von "Wuz, Tuz und Fuz" bald vorbei.

  Wuz, Tuz und Fuz - diese

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