LANDTAGSWAHLEN: Willi gegen Willi

NINA WEISSENSTEINER | Politik | aus FALTER 39/03 vom 24.09.2003

Dem blauen Spitzenkandidaten in Oberösterreich steht nicht nur auf Plakaten das Wasser bis zum Hals. Günther Steinkellner ("Unser Wasser. Unser Land.") droht bei den Landtagswahlen eine herbe Niederlage. Nach optimistischen Schätzungen halbiert sich seine Landespartei (1997: 20,6 Prozent) am Sonntag, einige Institute sagen den Freiheitlichen sogar den Absturz unter die 9,5-Prozent-Marke voraus: Damit würde die FPÖ, die bisher zwei Landesräte stellte, aus der Landesregierung fliegen.

  Wie in Oberösterreich, matcht sich auch in Tirol die FPÖ von Willi Tilg mit den Grünen - ihr Spitzenkandidat ist Georg Willi - um den dritten Platz. Während die Tiroler Freiheitlichen monatelang öffentlich, wenn auch erfolglos am Sessel ihres Chefs sägten, vermasselten Steinkellner seine Parteifreunde in der Bundesregierung die Wahlkampftour: Seit vergangener Woche reden Haupt, Haubner & Co plötzlich den übereilten Verkauf der Voest-Anteile schön, der glücklose Oberösterreich-Chef ist indessen

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