Kommentar - Diagonale "neu": zwei Schritte zurück

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 39/03 vom 24.09.2003

Montag, 22. September im Depot. Eine gut besuchte Podiumsdiskussion mit Miroljub Vuckovic und Tillmann Fuchs, den Intendanten des ehemaligen Festivals des österreichischen Films: Fortsetzung jenes Tartuff'schen Schauspiels, das vorige Woche bei einer Pressekonferenz des von Staatssekretär Franz Morak im Alleingang neu bestellten Duos seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht hatte.

  Resümee: Alle Fragen, die seit Monaten unbeantwortet geblieben waren, blieben auch weiterhin unbeantwortet. Wo bitte, Herr Vuckovic, ist ihr Konzept für die Diagonale? "I am not bringing elephants from South-Eastern Europe", antwortet der des Deutschen unkundige künstlerische Leiter. Bitte schön, woher, Herr Fuchs, sollen die 900.000 Euro kommen, die ihrem Budget noch fehlen? "Ich habs jetzt nicht im Koffer", antwortet der kaufmännische Leiter.

  Auf diesem Niveau, das muss man sich einmal vorstellen, wird dieser Tage über die Zukunft des über Jahrzehnte hinweg gewachsenen - und nun mit einem Mal wieder


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