Just Like a Woman

Kultur | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 39/03 vom 24.09.2003

Pop Special. Rebekka Bakken heißt die europäische - und bessere - Antwort auf Norah Jones. Die Wahlwienerin, zurzeit wahrscheinlich die aufregendste Sängerin zwischen Jazz und Pop, hat gerade ihr erstes Album unter eigenem Namen veröffentlicht. 

Das Publikum im Saal ist wie hypnotisiert von der Stimme der langhaarigen Sirene. Nicht nur von der Stimme, zugegeben. Keiner kann die Augen abwenden von dieser durch und durch sinnlichen Sängerin, die da barfüßig auf der Bühne steht. Und die sich mit ihren Liedern vollends entblößt: Vor aller Augen und Ohren erzählt sie rückhaltlos von den Turbulenzen ihres Lebens und Liebens, kehrt hemmungslos ihr Innerstes nach außen. Und das alles mit einer glasklaren Stimme, die sich je nachdem in die einer Rock-Röhre oder einer Opernsägerin verwandeln kann - und doch unverwechselbar bleibt.

  Rebekka Bakkens Liveauftritte sind - nicht nur für männliche Zuhörer - Konzertereignisse der ganz besonderen Art. Vergangene Woche gab es gleich zwei


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