Naschmarkt-Entertainment

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 39/03 vom 24.09.2003

NEUES LOKAL. Das Gasthaus Wickerl expandierte auf den Naschmarkt. Die gewohnte Urtümlichkeit blieb dabei auf der Strecke.

Natürlich ist es ungerecht, den Naschmarkt nur asiatischen, jugendlich-urbanen und sonstigen Bobo-Lokalen vorbehalten zu wollen. Nur: Die machten den Markt zu dem, was er heute ist, nämlich dem lebendigsten Flecken der Stadt.

An diesem teilzuhaben, hatte Klaus Tinnacher im April die Gelegenheit: Der Betreiber des zweifellos liebenswerten Gasthauses Wickerl in der Porzellangasse übernahm da nämlich ein nicht besonders gut gelegenes Standl, das sich als Pasta & Pizza durchgefrettet hatte. Tinnacher begann im Frühling damit, Getränke und Kleinigkeiten darzureichen, dann ergab sich der glückliche Zufall, dass sein Stand-Nachbar verkaufen wollte, was Tinnacher also die Möglichkeit eröffnete, plötzlich über ein Lokal am Naschmarkt zu verfügen, das nicht weniger als 80 Sitzplätze im Garten und 60 unter Dach hat.

Die hätte man freilich besser gestalten können,


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