Liebe Leserin, lieber Leser!

Extra | aus FALTER 39/03 vom 24.09.2003

Es scheint, als würde die Wirklichkeit ein altes Vorurteil bestätigen. Es besagt, dass Frauen eher sprachlich begabt sind, während sich Männer für Naturwissenschaft und Technik interessieren. Anna Caynard, Koordinatorin für Sprachkurse am Polycollege Stöbergasse, stellt fest, dass weit mehr Frauen als Männer Sprachkurse besuchen, und versucht das zu erklären (Seite 16). Die Arbeitsmarktexpertin Hilde Stockhammer wiederum berichtet, dass Frauen ihre Matura meist an einer AHS absolvieren, was ihnen gegenüber Maturanten von einer HTL beim Berufseinstieg finanzielle Nachteile einträgt (Seite 18). Vielleicht bringt ja die künftige Europaregion im Großraum Wien für Frauen mit Interesse an Sprachen bessere Chancen. Denn in dieser Region mit 5,5 Millionen Einwohnern werden vier verschiedene Sprachen gesprochen (Seite 8). Allerdings wird es Frauen nicht gelingen, mit Sprachkenntnissen allein Karriere zu machen. Selbstbewusstes Auftreten am Arbeitsplatz spielt dabei eine weit größere Rolle. Sie müssen lernen, sich wichtig zu nehmen und wichtig zu machen.


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