Theorie und scharfe Praxis

Kulturtheoretiker | aus FALTER 39/03 vom 24.09.2003

In meinem Beruf kann ich mir ab und zu den Luxus leisten, vormittags für ein paar Stunden ins Kunsthistorische Museum zu gehen", sagt der Kommunikationswissenschaftler und Kulturtheoretiker Johannes Domsich. Der gebürtige Salzburger ist für seine "privaten" Führungen durch die Sammlungen des Museums nicht nur bei seinen Studenten wohl bekannt. Auch Ärzte, Wirtschaftsleute, bildende Künstler, Fotografen und Kameraleute schätzen seine spannende Kunstvermittlung. "Ab und zu schließen sich uns ein paar Japaner an, die wohl nicht viel mitbekommen. Doch einige haben mir zum Schluss schon Trinkgeld angeboten."

Domsich studierte Grafik und Design in Linz, danach Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien sowie Kultur und Medientheorie an der Universität für angewandte Kunst. Parallel zu seinem Studium arbeitete er als Kostüm- und Bühnenbildner an der Wiener Staatsoper. "Anfangs konnte ich mich nicht so richtig entscheiden, ob ich künstlerisch oder wissenschaftlich


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