Kommentar - Kultur im Herbst: Jetzt gehts lohoos!

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 40/03 vom 01.10.2003

Der Herbst ist nicht nur die mit Abstand coolste Jahreszeit, er ist auch die anstrengendste - jedenfalls für diejenigen, welche die diversen Kulturangebote, die in den nächsten Wochen auf uns hereinprasseln, nur annähernd wahrzunehmen versuchen. "Wer soll das alles lesen?!" lautet der Abertausende Male ausgestoßene Traditionsseufzer der Literaturedakteure angesichts der alljährlichen Frankfurter Buchmesse, die heuer am 8. Oktober beginnt.

Antwort: Immer der, der fragt! Schließlich besteht die Hauptaufgabe des Rezensentenheers darin, mithilfe - oft recht fragwürdiger - Hierarchisierungen das überbordende Angebot aufzubereiten. Informieren heißt immer auch, über anderes nicht zu informieren. Und nichts ist in diesen Tagen so erleichternd wie ein Verriss: Schön zu erfahren, dass das, was man ohnedies nie gelesen/gehört/gesehen hätte, eh nix geheißen hätte.

Guter Wille ist vorhanden, gute Freunde und Kollegen denken mit und haben sich und mir die Karten fürs David-Bowie-Konzert


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