WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 40/03 vom 01.10.2003

Liebe ist Geld

Erfolg: Eine Investition stellt sich als Fehler heraus. Gesundheit: Die teuersten Cremes nützen nichts, wenn Sie schon in der Früh mussmutig und traurig in den Spiegel schauen. Liebe: Ein Kostenverächter sind Sie nicht.

Der Internet-Provider Chello bietet ein Horoskop für den Skorpion an.

Dahinter steckendes Ziel umbenannt!

So betont Gerald Raunig, Philosoph und Co-Direktor des eipcp, gleich zu Beginn der Veranstaltung, dass der gewählte Titel "Identität vs. Diversität" falsch gewählt wurde, da hier der Eindruck entsteht, dass eines aus dem anderen hervorgegangen ist, also eine unzulässige Gegenüberstellung konstruiert wird. (...) Auch der in Mode gekommene Begriff der "cultural diversity", der auch Grundlage der EU-Politik werden soll, sei nur eine Umbenennung des dahinter steckenden Ziels, führte Raunig aus.

Teilt die IG Kultur Österreich in einer Mitteilung mit. Gewiss, aber wie kann man diesem eklatanten Missstand begegnen?

Diskursdekonstruktionsdringlichkeit

Daher plädierte Raunig für eine Intervention des kulturellen Feldes in den Diskurs, mit dem Ziel, die Begriffe zu dekonstruieren, ja zu zerstören. Dabei könnten transversale, also feldüberschreitende Projekte, die sich mit Antirassismus auseinander setzen, dienlich sein.

Wie gehabt: Die Intertransversale erkämpft das Menschenrecht.

Als das Wünschen noch geholfen hat

Sie haben drei Wünsche frei - was wünschen Sie sich?

Dass ich immer gesund bleibe; Friede zwischen Israel und Palästina; dass es mir gelingt, meine Sendungen immer besser zu machen.

Da hat Arabella Kiesbauer der Glücksfee im "Freizeit"-Kurier eine harte Nuss zu knacken gegeben: Besonders Wunsch Nr. 3 ist eine echte Herausforderung.


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