"Kunst kann man lernen"

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 40/03 vom 01.10.2003

KUNST. Stephan Schmidt-Wulffen, neuer Rektor der Akademie der bildenden Künste möchte sein Haus an die Gegenwart andocken. Im Gespräch mit dem Falter erklärt er, wie das funktionieren soll und was die Künstler von morgen können müssen. 

Grabenkämpfe rivalisierender Fraktionen, angezweifelte Abstimmungsergebnisse bei der Rektorenwahl, schließlich der arbeitsrechtlich bedingte Rücktritt des neuen Rektors Boris Groys, der nach wenigen Monaten sein Amt zur Verfügung stellte und nach Deutschland zurückkehrte: So sah noch bis vor kurzem das blamable Bild der Akademie der bildenden Künste aus.

Auffällig ruhig blieb es, als im April 2002 der deutsche Kunsttheoretiker und Kurator Stephan Schmidt-Wulffen zum Rektor gewählt wurde. Auch dann noch, als sich herausstellte, dass sich der langjährige Leiter des Hamburger Kunstvereins im Mai 2003 erneut einer Wahl stellen musste, wurde doch die Akademie früher als geplant in den Status einer selbstständigen Universität gekippt. Auch beim


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