Wieder am Markt: Füsa-was?

Stadtleben | aus FALTER 40/03 vom 01.10.2003

Dafür, dass die Physalis alias Kapstachelbeere so berühmte Verwandte hat (Paradeiser), und dafür, dass sie so wahnsinnig gut schmeckt, ist sie eigentlich recht wenig bekannt: Sie stammt jedenfalls aus der Andenregion, wurde vor 200 Jahren in Südafrika kultiviert und dort gegen Skorbut eingesetzt, sie ist toll orange und macht mit ihrer Blatthülle optisch einigermaßen was her. Michael Bauer, von ihm war hier schon die Rede, züchtet sie in Stetten, wo sie gerade heuer sensationell gedieh und - er verwendet eine andere Sorte als die kleinere und saurere "kolumbianische" - fantastisch nach Marzipan und Fruchtsalat schmeckt. Der Klassiker ist, sie in Bitterschokolade zu tunken und als apartes Petit-four zu servieren, Walter Trausner macht eine der besten Marmeladen des Landes daraus.

Bei Meinl am Graben und Melitta Pohl, 3., Rochusmarkt Stand 37-38.


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