TIER DER WOCHE: Maximal


PETER IWANIEWICZ

Stadtleben | aus FALTER 40/03 vom 01.10.2003

Ein Jubiläum ist eine Feier zur Ehre einiger Nullen", meinte der österreichische Schauspieler Ernst Waldbrunn. Na ja, zumindest eine hat sich bei dieser Kolumne eingestellt, denn vor genau zehn Jahren brach erstmals tierische Ernsthaftigkeit in die urbane Hochburg des Falter ein. Zu einem solchen Geburtstag muss man natürlich - wie man im Wienerischen so artig sagt - gschnäuzt und kampelt erscheinen. Keine räudigen Reden, sondern tadellose Texte, rasante Rekorde und knallharte Kritik erwarten die p.t. Leserschaft. Dazu wird das "Guinness Buch der Tierrekorde" aufgeschlagen und die Sinnlosigkeit einer Hochleistungsgesellschaft angeprangert. Gnadenlos, jawoll!

Grundsätzlich spricht ja nichts dagegen, einige Höchstleistungen aus der Tierwelt aufzulisten. Das reicht dann für eine Publikation vom Umfang eines Pixie-Buchs, aber womit füllt man die restlichen 250 Seiten, nachdem man die Latte des "Wer springt, fliegt, läuft am schnellsten, höchsten ..." abgearbeitet hat?

Zum Beispiel

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