"Eisenbahner umbringen"

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 41/03 vom 08.10.2003

ÖBB. Eisenbahner-Gewerkschaftschef Wilhelm Haberzettl über die Freud'schen Versprecher von Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka, wann die Bahn in Konkurs gehen wird und wieso er früher tagsüber im Bad gelegen ist. 

Seit Montag boykottieren die Eisenbahner aus Protest gegen die Reformpläne der Regierung die Überstunden. Schon am ersten Tag kam es zu leichten Problemen bei den Schnellbahnen, ab kommender Woche soll sich der Boykott österreichweit auswirken.

  Eisenbahner-Gewerschaftschef Wilhelm Haberzettl erklärt im Falter-Interview, wieso sich die Eisenbahner so massiv gegen die ÖBB-Reform wehren.

Falter: Was ist so schlimm daran, dass die ÖBB ein privatwirtschaftlich geführter Betrieb werden sollen?

Wilhelm Haberzettl: Nichts. Das sind die ÖBB ohnehin schon.

Wozu dann die Aufregung?

Das frage ich mich auch.

Aber es sind ja Sie, der sich aufregt!

Ich rege mich auf, weil der Gesetzgeber per Gesetz in bestehende privatrechtliche Einzelverträge eingreifen will. Damit werden nicht


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