"Nationale Schluchzfeste"

KLAUS NÜCHTERN | Kultur | aus FALTER 41/03 vom 08.10.2003

MUSIK. Gilad Atzmon ist ein vehementer Kritiker der Palästinapolitik seiner israelischen Heimat - als Musiker und als frisch gebackener Romancier. 

Wir sollten diesen Mann willkommen heißen und glücklich sein, ihn hier zu haben", meinte der englische Sänger/Komponist Robert Wyatt (siehe Falter 39/03) über den aus Israel ausgewanderten Gilad Atzmon, den er für sein jüngstes Album "Cuckooland" ins Studio holte: "Jemanden wie Gilad, dessen Karriere eigentlich der Flugbahn eines Meteors folgen müsste, würde ich nie bitten, mir für länger als ein paar Tage zur Verfügung zu stehen."

  In der Tat geht es mit dem vierzigjährigen Musiker steil bergauf. Sein Album "Exile" wurde heuer im Rahmen des BBC Music Awards zum "Jazz Album of the Year" gekürt, und die deutsche Übersetzung seines Romandebüts "Anleitung für Zweifelnde" (Original: "Morew Nevochem", 2001) wird dieser Tage auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert. Darin reflektiert Atzmon seine Erfahrung als Soldat der israelischen

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