"Literatur ist Renitenz"

ERICH KLEIN | Extra | aus FALTER 41/03 vom 08.10.2003

GESPRÄCH. Der Reader "Figurenwerfen" führt durch das Schaffen von Peter Henisch, der vor kurzem seinen sechzigsten Geburtstag feierte. Mit dem "Falter" sprach der Autor über seine Kindheit, die Generation der Nazi-Eltern, politische Aufbrüche und Enttäuschungen. 

Peter Henisch wurde am 27. August 1943 in Wien geborenen. Sein literarisches Werk ist geprägt von der Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte - sei es die Nazizeit in "Die kleine Figur meines Vaters" (1975), sei es die Zeit um 1968, von der es schon im Titel des zehn Jahre später erschienenen Romans heißt: "Der Mai ist vorbei". Zu den bekanntesten von Henischs Büchern gehören daneben noch "Bali oder Swoboda steigt aus" (1981), "Pepi Prohaska Prophet" (1985), "Morrisons Versteck" (1991) und "Schwarzer Peter" (2000).

Falter: Sie sind 1943 geboren, in einem Ihrer Lieder bezeichnen Sie sich als "Judenkind" und als "Nazikind". Wie verhält es sich damit?

Peter Henisch: Mein Vater hat seine Herkunft mithilfe meiner Großmutter

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