Meer als ein Konzept

KARIN CHLADEK | Extra | aus FALTER 41/03 vom 08.10.2003

VERLAGSPORTRÄT. Vor einem Jahr lief die erste Bücherflotte des marebuchverlags vom Stapel. Seitdem steuert sein Leiter Nikolaus Hansen gegen den steifen Wind der Branchenkrise - mit Büchern, die alle mit der See zu tun haben. 

Am Anfang stand eine Idee - und bald darauf eine Zeitschrift: Reportagen rund um alles, was mit dem Meer in seiner "konkreten, symbolischen, metaphorischen, mythischen, mythologischen, historischen und nicht zuletzt ökologischen Bedeutung" (so die Eigendefinition des Verlages) zu tun hat, machen mare seit 1997 zum Lesegenuss für anspruchsvolle "armchair travellers". Assoziative Schwerpunktthemen wie "Mittelmeer", "Leuchtturm", "Schwimmen" oder auch "Schatzsuche" dienen als Andockstelle für vielfältige Beiträge, begleitet von kunstvollen Fotografien und liebevollen Zeichnungen. Nikolaus Gelpke, Meeresbiologe und langjähriger Mitarbeiter von Elisabeth Mann-Borgese, konnte als Chefredakteur und Gesellschafter für sein leicht an das Schweizer Kulturmagazin

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