"Ich bin Schriftstellerin"

Extra | RUMSAS LANDSBERGIS | aus FALTER 41/03 vom 08.10.2003

VEREINIGTE STAATEN. Die Kulturkritikerin und Essayistin Susan Sontag ist eine der wortmächtigsten Gegnerinnen der Bush-Regierung. Ein Gespräch mit der Trägerin des diesjährigen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels über den Irakkrieg, den Zustand US-Amerikas und die Gründe für ihre Autorität als Intellektuelle. 

Am 12. Oktober wird Susan Sontag der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche verliehen - eine Auszeichnung mehr in der langen Karriere der US-Paradeintellektuellen. Die streitbare Zeitgenossin hat mit ihren provokanten Beiträgen seit vielen Jahren die öffentlichen Diskussionen nicht nur jenseits des Atlantiks mitgeprägt. Und auch für ihre Rede in der Paulskirche hat Sontag bereits vorweg angekündigt, sich kein Blatt vor den Mund nehmen zu wollen. Zu den wichtigsten Werken der siebzigjährigen Autorin aus New York zählen die Essaysammlungen "Against Interpretation", "Illness as Metaphor" sowie "On Photography". Sontag hat außerdem


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