Gut zu wissen

Extra | ROBERT CZEPEL | aus FALTER 41/03 vom 08.10.2003

BILDUNG. Angesichts der stetig zunehmenden Zahl an wissenschaftlichen Publikationen scheint es ein hoffnungsloses Unterfangen, das ganze Wissen dieser Welt zwischen zwei Buchdeckel pressen zu wollen. Zwei Verlage haben es dennoch gewagt 

Bildung. Alles was man wissen muss", unter diesem Titel publizierte der emeritierte Anglistikprofessor Dietrich Schwanitz vor vier Jahren ein Buch - und verdiente damit viel Geld. Der Band, den die deutsche Wochenzeitung Die Zeit als "eine Frechheit, ein Vergnügen und eine längst fällige Provokation" bezeichnete, wurde zu einem der bestverkauften der vergangenen Jahre und löste eine publizistische Modewelle aus. Kritisiert wurde am unerreichten Original von Schwanitz vor allem eines: dass die Naturwissenschaften nicht Teil der Bildung sind und er es sich leicht gemacht habe.

  Für die Geschichte und die Kunst ist das Aufbereiten des grundlegenden Wissens ja noch vergleichsweise einfach: Da gibt es wichtige Daten, Zahlen und Fakten, die sich nicht


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