Rot gegen Braun

Extra | KARL WAGNER | aus FALTER 41/03 vom 08.10.2003

ZEITGESCHICHTE. Knapp zehn Jahre nach seiner famosen Geschichte des kurzen 20. Jahrhunderts legt der 1917 geborene Historiker Eric Hobsbawm unter dem Titel "Gefährliche Zeiten" seine Autobiografie vor. 

Das Zeitalter der Extreme" nannte Eric Hobsbawm seine erschienene Geschichte des "kurzen 20. Jahrhunderts", die zu Recht zu einem Klassiker der Zeitgeschichtsschreibung geworden ist. Nun, knapp zehn Jahre später legt der begeisterte Jazz-Kenner die, wie er es selbst formulierte, "B-Seite" dazu vor: nämlich seine Autobiografie, die auf Englisch "Interesting Times" heißt.

  Mit dieser Welt- und Lebensgeschichte liegt fürwahr eine der faszinierendsten Einladungen vor, dieses Jahrhundert in seinem ganzen Glanz und Elend zu besichtigen. Geleitet wird man dabei von einem radikalen, weisen Linken, der sich den Teufel schert, das öffentlich geforderte Büßerhemd unter allgemeiner Häme der Besserwisser auszustellen. Dafür ist ihm die Sache zu wichtig, die eigene Person aber nicht wichtiger


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