Das Nazi-Ethnomanagement

THOMAS KÖNIG | Extra | aus FALTER 41/03 vom 08.10.2003

ZEITGESCHICHTE. Die seriöse Aufarbeitung der Rolle einzelner Institutionen während der nationalsozialistischen Herrschaft ist bis heute nicht abgeschlossen. Betrachtet man sie genauer, muss man feststellen, dass sie in ihren Anfängen steckt. 

Die Art und Weise, wie sich Institutionen bzw. deren Personal, bis hin zu größeren Personengruppen, von nationalsozialistischen Zielen vereinnahmen ließen bzw. diesen zuarbeiteten, ist von Fall zu Fall verschieden. Die Komplexität des nationalsozialistischen Machtgeflechts sowie die unterschiedlichen Interessenschwerpunkte der ständig miteinander rivalisierenden Zentralinstitutionen (Partei, Ministerien, Vierjahresbehörde, SS etc.) machen es notwendig, Brüche, Neuausrichtungen und das unvermeidbare Scheitern anstatt einer gleichmäßigen Entwicklung unter die Lupe zu nehmen.

  Wie eine gelungene Aufarbeitung bei schwieriger Quellenlage aussehen kann, zeigt ein Sammelband über das Ibero-Amerikanische Institut (IAI) in Berlin. Gegründet

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