Arnies Triumph

Vorwort | RAIMUND LÖW | aus FALTER 42/03 vom 15.10.2003

AUSLAND Was immer dem "Governor elect" sonst noch gelingt, eines hat er schon verändert: Österreichs Image in den USA. 

Zwischen ungläubigem Staunen und anhaltender Belustigung schwanken die Reaktionen der amerikanischen Öffentlichkeit auf den Wahlsieg Arnold Schwarzeneggers. Seit dem 7. Oktober vergeht keine Late Night Show, ohne dass die Lachmaschinen auf Kosten des kalifornischen "Governors elect" hochgefahren werden. Wieder und wieder werden die alten Grapschaussagen des Kandidaten wiederholt. Sogar Jay Leno, der TV-Talkshowkönig, den er zur Siegesfeier ins Century Plaza Hotel lud, witzelte vor den jubelnden Gästen: Der große Gewinn für Schwarzenegger sei, dass ihn jetzt endlich alle als Schauspieler bezeichnen.

  Den zweifelhaften Ruhm des "Grapscher-Gouverneurs" wird Arnold Schwarzenegger wohl nie mehr loswerden. Der politische Schaden hielt sich bisher aber in Grenzen. Jetzt hat die Affäre eine neue Dimension bekommen: Schwarzenegger ist eine jener Persönlichkeiten des


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