Kommentar - DVD-Markt: Misere ohne Untertitel

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 42/03 vom 15.10.2003

Neuen Datenträgern gegenüber lege ich ein festgelegtes Rollenverhalten an den Tag: zunächst skeptisch, dann euphorisch. Zum Beispiel habe ich mich erst vor drei Monaten dazu durchringen können, einen DVD-Player zu erwerben. Dafür ist meine Begeisterung jetzt umso größer. Hauptsächlich bin ich damit beschäftigt, mir auf DVD endlich all die Filme anzusehen, die ich in den letzten zehn Jahren auf VHS aufgenommen oder gar gekauft habe.

Für dieses zugegebenermaßen leicht irrationale Verhalten gibt es, so rede ich mir das jedenfalls ein, auch ein paar gute Argumente: DVDs sind billiger als Kaufvideos (viele Titel gibt es schon um 9,90 Euro, da zahlt sich Ausleihen fast nicht mehr aus); sie nehmen im Regal deutlich weniger Platz ein und halten länger (obwohl mir schon klar ist, dass in ein paar Jahren sowieso ein noch besseres System auf den Markt kommen wird). Manche DVDs bieten außerdem noch Making-of-Dokumentationen und andere Bonus-Features (vorbildlich ist in dieser Hinsicht übrigens


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